Patientenversorgung in Zeiten der Corona-Pandemie

Mitarbeiter-Impfungen im Diakonissenkrankenhaus Leipzig – für eine hohe Patientensicherheit auch in schwierigen Zeiten

Viele Patienten gehen derzeit verunsichert zu einer notwendigen Behandlung ins Krankenhaus. Werden Sie sich hier womöglich mit dem Corona-Virus anstecken? Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig hat jüngst ein umfangreiches Impfprogramm gestartet, das einen wichtigen Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie darstellt und auch für eine hohe Sicherheit in der Patientenversorgung sorgen soll.

Im Fokus der seit Jahresbeginn laufenden Impfkampagne stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonissenkrankenhauses, das zum bundesweit tätigen AGAPLESION-Verbund christlicher Gesundheitseinrichtungen gehört. Bereits mehr als 250 Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte haben sich in dem hauseigenen Impfzentrum bisher impfen lassen – sie alle sind im unmittelbaren Patientenkontakt tätig und wurden daher vorrangig dafür ausgewählt. Damit ist bereits rund ein Drittel des gesamten Krankenhauspersonals geimpft, viele haben bereits beide Impfdosen verabreicht bekommen. Darüber hinaus ist die Impfbereitschaft im Leipziger Diakonissenkrankenhaus sehr hoch – mehr als 80 Prozent aller Beschäftigten wollen sich gern so schnell wie möglich impfen lassen. Allerdings steht dem Krankenhaus-Impfzentrum derzeit – wie dem Großteil anderer vergleichbarer Einrichtungen in Deutschland – vorübergehend kein weiterer Impfstoff zur Verfügung.

Mit Blick auf die Patientensicherheit ist das Impfprogramm im Diakonissenkrankenhaus Leipzig ein wichtiger Beitrag, um eine möglichst hohe medizinische Versorgung auch und gerade in den aktuellen Corona-Zeiten gewährleisten zu können. Es ist Teil einer Gesamtstrategie zur wirksamen Reduzierung von Infektionsrisiken im Krankenhaus. Zu den überwiegend seit Monaten geltenden Maßnahmen gehören u. a. strikte Zutritts-beschränkungen (aktuell gilt ein Besucherstopp), konsequente Testungen von Patienten und Personal sowie strenge Hygiene- und Abstandsregeln. In einem regelmäßig tagenden Krisenstab werden die aktuellen Corona-Entwicklungen stets genau in den Blick genommen, analysiert und die Strategie umgehend auf die konkreten Gegebenheiten angepasst.
„Unsere Patienten können sich darauf verlassen, dass wir gerade jetzt alles uns Mögliche tun, um einen möglichst sicheren und trotz der Einschränkungen auch der Genesung dienlichen Aufenthalt zu gewährleisten“, erläutert Dr. Michael Kühne, Theologischer Geschäftsführer des Ev. Diakonissenkrankenhauses Leipzig. „Das auch in unserem Krankenhaus gestartete Impfprogramm ist ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Pandemie, weil damit bestehende Ansteckungsrisiken deutlich minimiert werden können. Geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen sich selbst und zugleich alle Patienten, die sie behandeln.“

Parallel zu den Corona-Impfungen hat das Leipziger Diakonissenkrankenhaus eine Kommunikationskampagne gestartet, in der ärztliche und pflegerische Mitarbeiter in persönlichen Statements zum Impfen aufrufen. Einige der Motive sind hier abrufbar.

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