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Mann guckt mit Mund-Nasen-Schutz aus dem Fenster

Psychische Gesundheit

Tipps für eine starke Psyche in der Corona-Zeit

Pandemie, Lockdown, Reduzierung der sozialen Kontakte - die aktuelle Situation stellt eine besondere Herausforderung für unsere Psyche dar. Das gilt inzwischen nicht mehr nur für all jene Menschen, die an einer Depression erkrankt sind. Unsere Spezialisten haben Empfehlungen für Sie zusammengestellt, um der Corona-Pandemie seelisch gestärkt zu begegnen.

belastende Informationen und Gespräche dosieren

Sich regelmäßig einen Überblick über die aktuelle Lage zu verschaffen, ist notwendig. Permanent online nach Updates zu suchen, kann jedoch unnötig stressen. Daher hilft es, genau zu planen, wie oft man sich informiert, die Quellen auf Seriosität zu überprüfen und auch beruhigende, zukunftsweisende Nachrichten wahrzunehmen.

für Struktur und Regeneration sorgen

Was für den Alltag im Homeoffice gilt, passt auch für Ferien zu Hause: Eine sorgfältig geplante Mischung aus Aktivitäten und Entspannungsphasen hilft dabei, Tage zu strukturieren und Überlastung zu vermeiden.

auf Dinge besinnen, die gut tun

In Ruhe ein Buch lesen, ein neues Kochrezept ausprobieren, mit Freunden telefonieren – viele schöne Dinge sind auch trotz der aktuellen Einschränkungen möglich. Wer schöne Erlebnisse bewusst genießt, hilft sich selbst. Denken Sie in dieser Zeit bspw. auch an gute Ernährung und ausreichend Bewegung.

Kontakte pflegen

Ein funktionierendes soziales Netzwerk aus Familie und Freunden ist immer hilfreich für die psychische Balance. Dank Telefon, Videochats und Onlineforen können Kontakte auch in der Corona-Pandemie gepflegt werden, solange keine direkten Besuche möglich sind.

Ängste bewusst wahrnehmen

Rationales Denken sollte nicht durch Angst oder irrationale Affekte überlagert werden. Es kann helfen, Angstgedanken durch Ablenkung bewusst zu unterbrechen und zu überprüfen, wie realistisch die Ängste wirklich sind.

Strategien zur Selbstberuhigung entwickeln

Ob Meditation, progressive Muskelanspannung, Achtsamkeitsübungen oder Yoga – nutzen Sie bspw. Apps oder YouTube, um Entspannungstechniken auch zu Hause zu erlernen.

angstmildernde Hilfe von außen

Wer das Gefühl hat, sich nicht selbst helfen zu können oder dabei zu viel Kraft zu verbrauchen, sollte sich umgehend kompetente Hilfe holen. Auf den Internetseiten des Freistaates Sachsen finden Sie dafür einige wichtige Telefonnummern.