Informationen zum Corona-Virus

Patientenversorgung und Corona

Ihr geplanter Krankenhausaufenthalt

Fragen und Antworten rund um den geplanten Krankenhausaufenthalt in Corona-Zeiten

Trotz der Corona-Panemie steht den Patientinnen und Patienten des Ev. Diakonissenkrankenhauses Leipzig das vollständige Leistungsspektrum zur Verfügung. Es sind dabei bestimmte aktuelle Gegebenheiten und Einschränkungen zu beachten. Wir geben Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Ihrem geplanten Krankenhausaufenthalt.

Ihre Fragen zum geplanten Krankenhausaufenthalt

Können derzeit alle planbaren Operationen und Behandlungen im Krankenhaus durchgeführt werden?
Grundsätzlich ja. Behandlungstermine, die pandemiebedingt nicht stattfinden konnten bzw. verschoben worden sind, werden im Krankenhaus neu geplant. Die betreffenden Patienten werden von uns rechtzeitig auf direktem Wege kontaktiert, um einen neuen Termin und alle weiteren Details abzusprechen. Sollte die Behandlung aus Ihrer Sicht besonders dringlich sein, melden Sie sich gern direkt bei uns – unter Telefon 0341 444-4 (Zentrale Information).
Was muss momentan vor einer stationären Aufnahme beachtet werden?

Zunächst sollten keine akuten Symptome vorliegen, die auf eine Corona-Erkrankung hindeuten. Bei einer Aufnahme muss zwingend das negative Ergebnis eines aktuellen Corona-Tests vorgelegt werden (mehr dazu siehe nächste Frage).

Bevor Patienten für eine elektive Behandlung in unserem Krankenhaus aufgenommen werden, erfolgen in der Regel ein paar Tage vorher alle dafür nötigen Untersuchungen und Aufklärungen. Das Diakonissen-Ärztehaus steht für Fragen oder Terminvereinbarungen gern zur Verfügung – unter Telefon 0341 444-5016.

Muss ich als Patient einen negativen Testnachweis mitbringen oder werde ich bei Aufnahme getestet?

Eine stationäre Aufnahme ist nur auf Basis eines negativen Corona-Tests möglich. Akzeptiert werden hierbei vorher durchgeführte PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Sollte dies nicht vorliegen, wird im ersten Schritt am Aufnahmetag ein Antigen-Schnelltest bei uns vor Ort durchgeführt. Selbsttests werden grundsätzlich nicht anerkannt.

Auch Voruntersuchungen/Aufklärungsgespräche oder ambulante Behandlungen können nur durchgeführt werden, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt oder vor Ort ein Antigen-Schnelltest durchgeführt wird.

Muss ich auch ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen, wenn ich bereits geimpft bin?

Ja, auch bereits vollständig geimpfte oder genesene Patienten müssen bei stationärer Aufnahme zwingend einen negativen Corona-Testnachweis vorlegen. Denn bislang ist noch nicht sicher und abschließend geklärt, ob eine Corona-Impfung auch vor einer weiteren Virusübertragung schützt. Aus Sicherheitsgründen und zur Minimierung von Infektionsrisiken müssen sich daher alle Patientinnen und Patienten – unabhängig vom jeweiligen Impfstatus – den nötigen Testungen unterziehen.

Welches Risiko besteht, dass ich mich während des Aufenthaltes mit dem Corona-Virus anstecke?

Das Krankenhaus ist mit seinem strengen Sicherheits- und Hygienekonzept ein vergleichsweise sicherer Ort. Im Laufe der Pandemie wurden und werden die geltenden Schutzvorkehrungen zur Minimierung von Infektionsrisiken stets auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst und nachgeschärft.

Dass in einer Pandemie bestehende Ansteckungsrisiken nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, versteht sich dabei von selbst. Das korrekte Verhalten eines jeden Einzelnen ist gefragt – halten Sie sich daher bitte zu jeder Zeit an alle geltenden Abstands- und Hygieneregeln!

Was sind konkrete Maßnahmen des Krankenhauses zur Minimierung von Infektionsrisiken?
Das macht einen Krankenhausaufenthalt für alle Beteiligten so sicher wie möglich:
  • stationäre Aufnahme nur mit negativem Testnachweis
  • regelmäßige Patienten-Testungen während des stationären Aufenthaltes
    • bei nicht geimpften und nicht genesenen Patienten
    • geimpfte oder genesene Patienten werden nur bei der stationären Aufnahme getestet
  • regelmäßige Testung der nicht genesenen und nicht geimpften Mitarbeitenden
  • konsequentes Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz (OP- oder FFP2-Masken)
  • persönliche Schutzausrüstung bei Kontakt mit infizierten Patienten
  • regelmäßige Händedesinfektion
  • Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln
  • eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten:
    • 1 Besucher pro Patient und Tag zu festen Besuchszeiten
    • Zutrittsberechtigung nur für vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen ("3G-Regel", mit schriftlichem Nachweis)
    • Einlasskontrolle mit schriftlicher Kontakt- und Symptomerfassung
Muss ich befürchten, dass ich mit einem COVID-19-Patienten in einem Zimmer untergebracht bin oder einem Infizierten während meines Aufenthaltes begegne?
Corona-Patienten werden aktuell nicht mehr im Diakonissenkrankenhaus Leipzig behandelt. Bei einem vorliegenden COVID-19-Befund werden die betroffenen Patienten umgehend in ein Leipziger Krankenhaus mit Corona-Spezialversorgung verlegt. Corona-Verdachtspatienten werden bis zum endgültigen Vorliegen eines Testergebnisses isoliert untergebracht.
Sind Besuche von Angehörigen oder Freunden wieder möglich?
Im Ev.  Diakonissenkrankenhaus Leipzig können grundsätzlich wieder Patienten besucht werden. Es gelten jedoch weiterhin zahlreiche Corona-Regelungen, die auch mit Einschränkungen verbunden sind. So können die Patienten wieder zu festen Zeiten von ihren Angehörigen besucht werden – und das täglich von 15 bis 17 Uhr. Dabei gilt jedoch, dass jeder Patient pro Tag nur eine Person empfangen darf.
Die Besucherinnen und Besucher erhalten nur Zutritt, wenn sie vollständig geimpft, genesen oder getestet sind und dies schriftlich nachweisen können ("3G-Regel). Selbsttests werden nicht akzeptiert. Sie haben die Möglichkeit, auf der entsprechenden Station einen Corona-Test durchführen zu lassen. Im Eingangsbereich des Krankenhauses erfolgt zu den täglichen Besuchszeiten eine Einlasskontrolle mit schriftlicher Kontakt- und Symptomerfassung.
Sind alle Bereiche des Krankenhauses geöffnet und betretbar?
Auch mit den erfolgten Lockerungen der Besuchsregelungen gelten für das Diakonissenkrankenhaus Leipzig weiterhin strenge Zutrittsregelungen. So ist festgelegt, dass Patienten und Besucher ausschließlich den Haupteingang des Krankenhauses nutzen dürfen. Auch die Patienten der Radiologischen Gemeinschaftspraxis dürfen das Krankenhaus nur über den Haupteingang betreten und verlassen. Es gelten spezielle Zutrittsregelungen; bei Besuchen (1 Person pro Patient und Tag) ist eine schriftliche Kontakt- und Symptomerfassung vorgeschrieben. Jeder Patient bzw. berechtigte Besucher ist verpflichtet, während seines Aufenthaltes einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen (OP- oder FFP2-Maske) und sich jederzeit an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten.
 
Im Krankenhaus sind alle Stationen geöffnet. In der hauseigenen Cafeteria dürfen derzeit nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Speisen und Getränken versorgt werden. Die Außenanlagen sind wie gewohnt nutzbar, wobei auch hier die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen.
Muss ich mich noch an die Corona-Regeln halten, wenn ich geimpft bin – etwa eine Maske tragen oder Abstand halten?

Auch bereits vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen weiterhin alle Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und in unserem Krankenhaus zu jeder Zeit einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Mit einer Impfung soll ein möglichst wirksamer Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung erreicht werden. Ob eine Impfung auch die Weiterverbreitung des Virus und somit die Ansteckungsrisiken wirksam reduzieren kann, darüber gibt es noch keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse. Aus diesem Grund müssen alle Corona-Maßnahmen zu jeder Zeit strikt eingehalten werden.