Elektronische Patientenakte vollständig etabliert

Im Diakonissenkrankenhaus Leipzig finden die vielfältigen medizinischen Dokumentationsprozesse ab sofort weitgehend papierlos statt. Mit der Einführung der „elektronischen Patientenakte“ (ePA) hat das Diako im bundesweiten Vergleich eine Vorreiterrolle übernommen. Nahezu alle für die Behandlung relevanten Daten werden nun digital erfasst – von den pflegerischen Leistungen über Medikation und Fieberkurve bis zur Dokumentation der ärztlichen Anordnungen und Visiten.

Vor der Einführung der elektronischen Patientenakte war eine mehrmonatige Planungs- und Schulungsphase notwendig. Für eine elektronische Aktenführung spricht, dass dadurch die Dokumentationsprozesse sowohl vereinfacht als auch transparenter gemacht und zugleich die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützt wird. Insgesamt erhöht der neue digitale Prozess auch die Patientensicherheit und ermöglicht eine zügigere Abrechnung der erbrachten Krankenhausleistungen.

Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig ist die erste Einrichtung im Verbund der AGAPLESION Mitteldeutschland, die generell auf digitale Dokumentationsprozesse setzen. Es gehört auch im bundesweiten Vergleich zu den ersten Nutzern, die innerhalb des Krankenhausinformationssystems Medico nun gänzlich mit einer elektronischen Patientenakte arbeiten.

Trotz der umfassenden Digitalisierung muss ein kleiner Teil der Patientendaten weiterhin analog erfasst und dokumentiert werden – etwa die notwendigen Aufklärungen sowie der Behandlungsvertrag.

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