Palliativmedizinischer Konsiliardienst: Unterstützung bei schweren Erkrankungen
Der Palliativmedizinische Konsiliardienst (PKD) des Ev. Diakonissenkrankenhauses Leipzig begleitet Patientinnen und Patienten mit schweren, fortschreitenden oder nicht heilbaren Erkrankungen während ihres Krankenhausaufenthaltes. Unser Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Lebensqualität zu erhalten und Betroffene sowie Angehörige individuell zu unterstützen. Der Konsiliardienst arbeitet eng mit den behandelnden Fachabteilungen zusammen und kann auf allen Stationen des Hauses hinzugezogen werden.
Wann wird der palliativmedizinische Konsiliardienst hinzugezogen?
Eine palliativmedizinische Mitbetreuung kann sinnvoll sein bei:
- belastenden Schmerzen
- Atemnot
- Übelkeit
- Angstzuständen
- Unruhe
- komplexen Symptomen
- schwierigen Therapieentscheidungen
- Unterstützungsbedarf von Angehörigen
Wichtig: Eine palliativmedizinische Begleitung kann bereits frühzeitig erfolgen und ergänzt bestehende medizinische Therapien.
Unser Behandlungsangebot
Der Palliativmedizinische Konsiliardienst unterstützt Patientinnen und Patienten sowie Angehörige durch:
- ausführliche palliativmedizinische Erstgespräche
- Behandlung belastender körperlicher Symptome
- Unterstützung bei psychischen Belastungen
- individuelle Beratung zu Therapiezielen
- Organisation der weiteren Versorgung
- Beratung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
- psychosoziale Begleitung
- Begleitung in der letzten Lebensphase
Schwere Erkrankungen belasten immer auch das persönliche Umfeld. Wir beraten Angehörige zu:
- Krankheitsverlauf
- Versorgungsmöglichkeiten
- Entlastungsangeboten
- Hospizversorgung
- SAPV-Versorgung
- Vorsorgedokumenten
- Abschieds- und Trauerbegleitung