Richtfest für die Palliativstation
Geplante Inbetriebnahme des Zukunftsprojektes im Sommer 2026
Gemeinsame Freude zum Richtfest der Palliativstation – im Bild v. l. n. r.: Architekt Daniel Ferchland (BJP Architekten Ingenieure), Maria Beyer (Theologische Geschäftsführerin), Dr. Anja Mende (palliativmedizinische Oberärztin und zukünftige Leiterin der Palliativstation), Katharina Gocht-Hamann (Stationsleiterin) und Dirk Herrmann (Kaufmännischer Geschäftsführer). Foto Kay Zimmermann
Im Zuge der Errichtung einer eigenen Palliativstation hat das Diakonissenkrankenhaus Leipzig soeben einen neuen Meilenstein erreicht. Am 28. November 2025 wurde im Kreise geladener Gäste und insbesondere gemeinsam mit den auf der Baustelle tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ausführenden Gewerke Richtfest gefeiert. Nach aktueller Planung ist die Inbetriebnahme für Sommer 2026 geplant.
Das rund 3,3 Millionen Euro umfassende Bauprojekt wird zu 80 Prozent aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen und zu 20 Prozent aus Eigenmitteln realisiert. Nach Fertigstellung verfügt die Palliativstation über sechs Einzelzimmer und einen großzügigen Gemeinschaftsraum mit einer Terrasse ins Grüne. Der Erweiterungsbau wird an einer strategisch wichtigen Stelle des Krankenhauses realisiert und über eine direkte Verbindung zur neuen geriatrischen Station verfügen, die seit diesem Jahr neu am Versorgungsnetz ist.
Mit Inbetriebnahme der Palliativstation soll die fachgerechte palliativmedizinische Versorgung im Leipziger Diako an einem Ort konzentriert und das Leistungsangebot weiter ausgebaut werden. Bereits seit 2019 ist hier ein Palliativmedizinischer Konsiliardienst im gesamten Krankenhaus aktiv, das stationären Patientinnen und Patienten bei Bedarf eine palliativmedizinische Mitbehandlung bietet. Dieses Versorgungsangebot wurde von Oberärztin Dr. Anja Mende aus der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie etabliert und stetig weiterentwickelt. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme wird sie auch die fachliche Leitung der Palliativstation übernehmen.
„Wir freuen uns, dass unser wichtiges Herzens- und Zukunftsprojekt gut vorankommt und wir unsere neue Palliativstation wahrscheinlich wie geplant zur Mitte des nächsten Jahres in Betrieb nehmen können“, sagt Dirk Herrmann als Kaufmännischer Geschäftsführer des Diakonissenkrankenhauses Leipzig. „Unser Dank gilt allen, die an der Planung und Ausführung beteiligt waren und weiterhin sein werden.“
„Es berührt mich, wie eine vor Jahren entstandene Idee nun Stein für Stein zur Wirklichkeit wird und wir schon ziemlich genau sehen können, wo demnächst eine umfassende palliativmedizinische Behandlung möglich sein wird“, ergänzt Oberärztin Dr. Anja Mende. „Die Palliativmedizin steht idealtypisch für die Werte, die unserem christlich geprägten Krankenhaus besonders wichtig sind und gelebt werden. Ich bin überzeugt davon, dass unsere neue Palliativstation ein Ort der Zuwendung, Nächstenliebe und fürsorglichen Medizin werden wird.“
Spenden für die gute Sache
Bei Interesse besteht die Möglichkeit, die palliativmedizinische Versorgung im Diakonissenkrankenhaus Leipzig mit einer Spende zu unterstützen. Konkret werden die auf diesem Wege bereitgestellten Mittel u. a. dafür verwendet, um den Palliativpatienten kleine oder ggf. auch letzte Wünsche zu erfüllen. Bei Bedarf ist die Ausstellung einer Spendenbescheinigung möglich, die steuerlich geltend gemacht werden kann (sofern die spendende Person bei der Überweisung den vollständigen Namen und die Adresse angibt).
Spendenkonto:
Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig
IBAN: DE88 3702 0500 0004 4750 01
SozialBank AG
Zweck: Spende Palliativstation (Auftrags-Nr. 313690)