Gütesiegel für die fachgerechte Versorgung kranker Gelenke und Füße
Erfolgreiche Rezertifizierung der Fachzentren für Endoprothetik und für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie am Diakonissenkrankenhaus Leipzig
Im Leipziger Diakonissenkrankenhaus bestehen nachweislich sehr gute Behandlungsstrukturen für Patientinnen und Patienten mit Gelenk- und Fußerkrankungen. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Überprüfungen durch mehrere Fachgesellschaften. Positives Ergebnis der Vorort-Audits: Die langjährigen Gütesiegel konnten erneut bestätigt werden und gelten nun für drei weitere Jahre.
Konkret wurden das seit neun Jahren am Diako ansässige Endoprothetikzentrum (EPZ) sowie das Ende 2016 gegründete Zentrum der Maximalversorgung für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie (ZFSmax) eingehend unter die Lupe genommen. Hierfür reisten erfahrene Auditoren des Zertifizierungsinstituts ClarCert Ende Februar für zwei Tage nach Leipzig, um sich einen neuerlichen Einblick in die Versorgungsstrukturen und Behandlungsqualität der spezialisierten Behandlungszentren zu verschaffen. Mit positiven Ergebnissen: In beiden Fällen wurden die Zertifikate erneuert, die nun bis Mitte 2029 gelten. Die ausführlichen Auditberichte sind soeben mit den druckfrischen Zertifikaten eingetroffen.
Daraus geht hervor, dass beide Zentren mit ihrer hohen fachärztlichen Kompetenz und einer positiven Entwicklung der Behandlungsfälle punkten konnten. Es wurden in den Auditberichten u. a. das breite Leistungsspektrum und die sehr gute Behandlungsqualität gelobt. Auch die 2025 erfolgte Gründung der Klinik für Geriatrie wurde anerkennend hervorgehoben, da sich daraus insbesondere für ältere Patientinnen und Patienten Vorteile in der traumatologische Versorgung, z. B. bei Bruchverletzungen, ergeben. Für das EPZ wurde zudem eine perspektivische Höherstufung zum Zentrum der Maximalversorgung in Aussicht gestellt. Über diese höchste Qualifizierungsstufe verfügt das ZFSmax bereits seit der Gründung und war hierbei das erste seiner Art im sächsischen Raum.
„Die erfolgreichen Rezertifizierungen sind ein deutlicher Beleg für die große und langjährige Erfahrung in der Behandlung von Gelenk- und Fußerkrankungen, über die wir in unserem Haus und speziell in unseren etablierten Fachzentren verfügen“, freut sich Dr. Christoph Müller, der als 1. Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie auch das Endopothetikzentrum am Diako leitet.
„Für unsere Patientinnen und Patienten ist es gut zu wissen, dass sie hier von sehr erfahrenen Behandlungsteams therapeutisch versorgt werden und auf diese Weise auch eine maximale Patientensicherheit gegeben ist“, ergänzt Dr. Boris Wesseler, der als Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie vor knapp zehn Jahren das Zentrum der Maximalversorgung für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie mit aus der Taufe hob und seitdem leitet.
Das Endoprothetikzentrum am Diakonissenkrankenhaus Leipzig wird nach den strengen Prüfkriterien von EndoCert überprüft. Es ist das weltweit erste Zertifizierungssystem, das von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie entwickelt wurde, um die Behandlungsqualität beim medizinischen Einsatz von Kunstgelenken regelmäßig zu überprüfen und somit zu erhalten und zu verbessern. Das Zentrum der Maximalversorgung für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie entspricht seit seiner Gründung den strengen Kriterien der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (D.A.F.).
Beide zertifizierte Fachzentren sind zentrale Bestandteile im Leistungsspektrum der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Diakonissenkrankenhauses Leipzig, die von Chefarzt Dr. Ulf Kilian geleitet wird.
Weitere Informationen:
- Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
- Endoprothetikzentrum
- Zentrum der Maximalversorgung für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie