Darmzentrum
Das zertifizierte Darmzentrum am Ev. Diakonissen-krankenhaus Leipzig ist ein Verbund von Klinik- und niedergelassenen Ärzten. Durch enge interdiszi-plinäre Kooperation wird Patienten mit allen Erkrankungen des Darmes (Tumoren, Entzündungen etc.) eine qualitativ zügige und qualitativ hochwertige Versorgung garantiert. Die große Vielfalt dieser Krankheitsbilder erfordert eine optimal abgestimmte Behandlung. Dies gilt besonders für Patienten mit bösartigen Neubildungen (Darmkrebs).
Leiter: Chefarzt Dr. med. Jürgen Schwarze
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| Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Chefarztsekretariat Frau Kullick
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| Leistungsangebot |
| » Vorbeugende Maßnahmen durch Aufklärung über Vorsorge und Früherkennung » Abgestimmte Diagnostik- und Therapieschritte zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen und Zeitverlust |
„Qualität durch Kompetenz auf kurzen Wegen“
| Das kolorektale Karzinom ist der häufigste bösartige Tumor des Magen-Darm-Traktes. In Europa erkranken pro Jahr 380 000 Patienten. In Deutschland sind pro Jahr ungefähr 70 000 Menschen betroffen. Europaweit versterben jährlich 200 000 Menschen an dieser Erkrankung. Bei mehr als 25 % aller Patienten liegen zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Tumorabsiedlungen in anderen Organen vor (Metastasen).
Eine rechtzeitige, fachlich kompetente Diagnosestellung und Therapie vom ersten Arztbesuch an schafft die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung und ermöglicht gute Heilungserfolge. Im Gegensatz zu anderen Karzinomen ist das kolorektale Karzinom auch bei Vorliegen von Leber- und Lungenmetastasen mit Erfolgsquoten von 30 bis 40 % heilbar. Das Bemühen um interdisziplinär abgestimmte, optimierte Behandlungspfade auf höchstem wissenschaft-lichen und technischen Niveau hat zu der Idee eines zertifizierbaren Darmzentrums, basierend auf den interdisziplinären S3-Leitlinien der Fachgesellschaften und der Deutschen Krebsgesellschaft, geführt. |
Ziele sind standardisierte Therapiekonzepte nach definierten leitliniengerechten Behandlungspfaden.
Besonderer Wert wird im Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig auf einen reibungslosen Übergang zwischen ambulanter und stationärer Behandlung gelegt. Enger interdisziplinärer Kontakt aller Behandlungspartner, basierend auf einer effektiven Organisationsstruktur, führt zu höchster Kompetenz auf kurzem Wege. Wir vertreten ein ganzheitliches Behandlungskonzept.
Das Zentrum
| Für eine erfolgreiche stadiengerechte Therapie gastrointestinaler Tumoren ist die enge Zusammenarbeit aller medizinischer Fachdisziplinen notwendig.
Das Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus ist ein kooperatives Netzwerk von Experten, die sich mit der Vorsorge, Diagnostik und Therapie und Nachbehandlung von bösartigen Tumoren des Darmes intensiv beschäftigen. Die hohe Qualität der Behandlung wurde im Juni 2007 durch die Deutsche Krebsgesellschaft geprüft und im August 2008 erneut bestätigt. |
| Fortbildungsangebote |
| » interdisziplinäre Fallvorstellung im Rahmen der wöchentlichen Tumorkonferenz auch für niedergelassene Ärzte » interdisziplinäre Beratung über weitere Diagnostik und Therapie |
Partner des Darmzentrums
Das Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus stellt ein kooperatives Netzwerk aller medizinischen Fachrichtungen, die mit der Diagnostik, Therapie und Nachsorge kolorektaler Karzinome im stationären und ambulanten Bereich beschäftigt sind. Die Fälle werden mit allen Kollegen in der Tumorkonferenz besprochen.
Interdisziplinäre Tumorkonferenz
| Termin
| Ort
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| jeden Dienstag, 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr | Besprechungsraum Chirurgie, Raum 24 |
| Teilnehmer
| Fakulativ
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| » Viszeralchirurgen » Gastroenterologen » Onkologen » Pathologen » Strahlentherapeuten » Radiologen | » Psychoonkologin » Seelsorgerin » Schmerztherapeut » Dokumentationsassistentin |
Die einzelnen Fälle werden hier mit Bildgebung vorgestellt und unter den Experten beraten. Dabei gilt es, einen stadiengerechten aber individuellen, auf den Patienten zugeschnittenen Therapieplan zu erstellen.
Die Fallbesprechung ist von der Landesärztekammer Sachsen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Interessierte Kollegen und Kolleginnen sind herzlich willkommen.
Möchten Sie einen Patienten in der Tumorkonferenz vorstellen, dann nutzen Sie bitte unser
Kontakt und Anmeldung Patienten zur Tumorkonferenz
Sekretariat Chefarzt Schwarze
Frau Kullick
Telefon: 0341 / 444 - 3631
Fax: 0341 / 444 - 3632
E-Mail: zum Kontaktformular
Terminvereinbarung und Behandlungsablauf
Im Falle eines begründeten Verdachts einer bösartigen Darmerkrankung stehen Ihnen alle Behandlungsmöglichkeiten des Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus offen. Bringen Sie bitte alle Unterlagen zum ersten Vorstellungstermin mit.
| Sprechstunden
| Terminvereinbarungen
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| unter » Sprechstunden
| Zentrale Patientenaufnahme
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Die Unterlagen werden gesichtet, die Diagnostik ergänzt und alle Befunde mit Ihnen besprochen. Ihr Fall wird dann in der Tumorkonferenz vorgestellt und mit allen Hauptbehandlungspartnern des Darmzentrums ein Therapieplan erarbeitet.
Dieser wird dann mit Ihnen persönlich besprochen und umgesetzt.
Je nach Tumorart und Ausdehnung ist im Einzelfall eine kombinierte Therapie mit Bestrahlung, Chemotherapie und Operation notwendig.
Wir übernehmen für Sie dabei die gesamte Koordination aller ambulanten und stationären Maßnahmen, stellen den Kontakt zu Selbsthilfegruppen, Ernährungstherapeuten und Pflegespezialisten her. Besonderen Wert legen wir auf eine psychologische und -wenn erwünscht -seelsorgerische Betreuung des Patienten während des gesamten Aufenthaltes. Dabei stellen wir durch die enge Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen die Fortsetzung aller ergriffenen Maßnahmen sicher.
Nach Abschluss der Behandlung erfolgt die Ordinierung einer Anschlussheilbehandlung oder Kurmaßnahme. Großen Stellenwert nimmt die onkologische Nachsorge ein, die in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Onkologen organisiert und dokumentiert wird.
Auch nach Abschluss der Behandlung wollen wir für Sie Ihr Ansprechpartner für Fragen rund um den Darm bleiben.
Haben Sie Fragen?
Ihr Ansprechpartner
Koordinator: OA Dr. med. Frank Kolbus
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E-Mail:
Telefon: 0341 / 444 - 3631
Telefax: 0341 / 444 - 3632


