Klinik für Chirurgie
Die Chirurgie im Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig hat seit der Gründung des Krankenhauses im Jahre 1900 eine herausragende Bedeutung, deren Schwerpunkt sich kontinuierlich bis in die heutige Zeit fortsetzt. Auf der Tradition des ersten leitenden Chirurgen Prof. Dr. Heinrich Braun, der nicht nur die heute noch an den meisten Krankenhäusern genutzte Braun'sche Schiene zur Lagerung von kranken und verletzten Beinen entwickelt hat, sondern sich auch in der Zeit seines Wirkens am Diakonissenhaus mit einer verbesserten Methode der Lokalanästhesie einen Namen gemacht hat, werden heute moderne Operationsverfahren nach wissenschaftlichen Erkenntnissen angewandt.
Die chirurgischen Betten sind auf drei Stationen verteilt. Die modernen Ein- bis Dreibettzimmer vorwiegend mit eigener Sanitärzelle sind hell und freundlich ausgestattet. Nach Bedarf stehen Betten auf der interdisziplinären Intensivstation zur Verfügung.
Die Klinik für Chirurgie am Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig verfügt über eine Abteilung für Unfallchirurgie/Orthopädie und eine für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Die Abteilung für Unfallchirurgie/Orthopädie versorgt Patienten mit akuten Unfallverletzungen der Knochen, Gelenke und Weichteile und deren Folgeschäden. Ein besonderer Schwerpunkt bildet hierbei die Gelenkchirurgie. Diese beinhaltet insbesondere die prothetischen und arthroskopischen Operationsverfahren an den großen Gelenken.
Ein weiteres Aufgabengebiet liegt in der Handchirurgie, der Fußchirurgie und der Sporttraumatologie.
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