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Aktuelles

Diakonissenkrankenhaus erhält den Preis "Klimabewusst mobil in Leipzig"

 

 

Auszeichnung insbesondere für wegweisendes Diako-Engagement in die Fahrradmobilität seiner Mitarbeiter

 

 

Das Leipziger Diakonissenkrankenhaus ist der diesjährige Sieger im Wettbewerb "Klimabewusst mobil in Leipzig". Die Auszeichnung wurde am 9. Mai 2017 im Rahmen des Leipziger Agenda-Preises 2017 im Mediencampus Villa Ida vergeben. Die zur edia.con-Gruppe gehörende Einrichtung überzeugte die Jury mit ihrem besonderen Engagement in die Fahrradmobilität ihrer Mitarbeiter.

 

Diako-Geschäftsführer Christoph Möllering (Bildmitte) nimmt den Mobilitätspreis

aus den Händen von Laudator Ulf Middelberg (links), Sprecher der Geschäftsführung

der Leipziger Verkehrsbetriebe, sowie von Daniel Mayer, Geschäftsführer im

Deutschen Biomasseforschungszentrum, entgegen. Das DBFZ wurde bei der letzten

Agenda-Preisverleihung im Jahr 2015 für klimabewusste Mobilität geehrt

(Foto: Charlotte Sattler).

 

Seit März 2016 bietet das im Stadtteil Lindenau ansässige Krankenhaus seinen Beschäftigten die Möglichkeit, das Angebot des Fahrradverleihsystems nextbike im gesamten Stadtgebiet kostenfrei zu nutzen. Um die Akzeptanz zu stärken, wurde zudem eine eigene Fahrradstation mit Infoterminal auf dem Klinikgelände in der Georg-Schwarz-Straße errichtet und mitfinanziert, die auch von Patienten und Gästen des Hauses genutzt werden kann.

 

Das Diako ist das erste Leipziger Unternehmen, das eine solche Kooperation für zunächst zwei Jahre mit nextbike geschlossen hat. Dank des gesunden und klimafreundlichen Angebotes stehen die Leihfahrräder für kürzere Strecken bis zu 30 Minuten allen Mitarbeitern kostenfrei zur Verfügung – und dies bei Bedarf auch mehrmals täglich. Damit können sie Wege zur und von der Arbeit oder in ihrer Freizeit unkompliziert mit dem Leihfahrrad zurückzulegen – und das sowohl ökonomisch als auch ökologisch mit einem guten Gewissen.

 

Außerdem wurde das Diakonissenkrankenhaus u. a. für die die Vielzahl an geschaffenen Fahrradparkplätzen und für die Mitfinanzierung des behindertengerechten Umbaus der Straßenbahnhaltestelle „Diakonissenhaus“ gewürdigt. Auch die Möglichkeit für Mitarbeiter, bei Bedarf auf einen Pool von Zeitfahrkarten für Bus und Straßenbahn zurückgreifen zu können, wurde bei der Preisverleihung positiv herausgestellt.

 

"Wir freuen uns sehr über diese Würdigung für unser Mobilitätsprojekt, das sowohl unseren Mitarbeitern als auch der Umwelt zugute kommen soll“, sagt Christoph Möllering als Kaufmännischer Geschäftsführer des Diakonissenkrankenhauses Leipzig. „Wer es mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung ernst meint, sollte vor der eigenen Haustür mit gutem Beispiel beginnen. Das tun wir und leisten unseren Beitrag, um in unserem Stadtteil die Verkehrssituation zu verbessern.“

 

Diako-Geschäftsführer Christoph Möllering nahm die Auszeichnung im Rahmen der Verleihung des Leipziger Agenda-Preises 2017 aus den Händen von Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe, entgegen. Neben dem Diakonissenkrankenhaus waren fünf weitere Unternehmen von einer Fachjury nominiert. Der Wettbewerb „Klimabewusst mobil in Leipzig“ richtet sich an Arbeitgeber, die sich in besonderer Weise für eine umweltfreundliche Mobilität ihrer Mitarbeiter engagieren und ihre betriebliche Mobilität nach den Gesichtspunkten des Klimaschutzes optimieren.

 

Weitere Informationen zur Preisverleihung: hier klicken

 

 

Unterstützung für die Initiative "Operation Restore Hope" (ORH)

 

 

Leipziger Freiwilligenteam um Dr. Christopher Wachsmuth startet neue ORH-Mission auf den Philippinen - rund 160 Kinder mit angeborenen Fehlbildungen werden in diesem Jahr in Manila kostenlos untersucht und operiert - Diako-Mitarbeiter stiften Einnahmen aus dem Weihnachtsbasar, Krankenhaus spendet OP-Material für die gute Sache

 

 

Längst ist es zu einer guten Tradition geworden: Für eine Woche hat der plastische Chirurg Dr. Christopher Wachsmuth den gewohnten Praxisalltag in Leipzig hinter sich gelassen, um sich für bedürftige Kinder auf den Philippinen zu engagieren. Gemeinsam mit einem kleinen Team an Freiwilligen machte er sich am 9. März 2017 für die internationale Initiative „Operation Restore Hope“, kurz ORH, mit einer Frachtmaschine auf in Richtung Manila, um dort bis zum 16. März 2017 rund 160 Kinder mit angeborenen Fehlbildungen kostenlos zu behandeln. Unterstützt wird er bei der ehrenamtlichen Mission vom Leipziger Diakonissenkrankenhaus, das für diesen Einsatz das dafür notwendige Nahtmaterial stiftet.

 

Christoph Möllering (r.) vom Leipziger Diakonissenkrankenhaus übergibt Dr. Christopher Wachsmuth dringend benötigtes OP-Material für die aktuelle Philippinen-Mission von „Operation Restore Hope“ (Foto: DKL/Kay Zimmermann).

 

Dr. Christopher Wachsmuth ist Mitbegründer und Deutschland-Vorsitzender des Vereins „Operation Restore Hope“, der sich seit Mitte der 1990er-Jahre speziell um Kinder aus den Armenvierteln der Philippinen kümmert, die etwa von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Hand- und Fußdeformitäten oder Tumoren sowie Verletzungen betroffen sind. Für ihn ist es bereits die 20. ORH-Mission, die ihn wieder für eine intensive Woche in ein Krankenhaus nach Manila bringt. Mit ihm reisen in diesem Jahr eine Anästhesiologin und zwei Administratoren aus Leipzig an – vor Ort werden sie Teil eines hochspezialisierten Teams von insgesamt 35 Freiwilligen sein, die neben Deutschland auch aus Neuseeland, Australien, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten kommen.

 

Um in der begrenzten Zeit möglichst viel zu schaffen, hat alles wie am Schnürchen zu laufen. Binnen eines Tages muss logistisch alles stehen. Es folgen zwei lange Tage, in denen die Kinder eingehend untersucht und die folgenden fünf OP-Tage geplant werden. Die rund 160 Operationen erfolgen dann parallel an drei bis vier OP-Tischen, sie starten morgens um 6.30 Uhr und enden nicht vor 22 Uhr.

 

Das Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig unterstützt das ehrenamtliche Engagement von Dr. Wachsmuth und den Verein „Operation Restore Hope“ seit acht Jahren. Die kollegialen Verbindungen sind seit dieser Zeit eng: Als Belegarzt führt der 50-jährige niedergelassene plastische und ästhetische Chirurg im Leipziger Diako einen Großteil seiner Operationen durch, die einer Vollnarkose und einer stationären Betreuung bedürfen.

Neben dem OP-Material, das das Diakonissenkrankenhaus kostenlos zur Verfügung stellt, konnte sich der ORH-Vorsitzende Dr. Wachsmuth zu Jahresbeginn auch über eine besondere Aufmerksamkeit aus der Belegschaft des Diako freuen. Im Rahmen eines Weihnachtsbasars, für den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station 3 gebacken, gebastelt und gestrickt hatten, wurden rund 1.000 Euro für die diesjährige Mission von „Operation Restore Hope“ gesammelt.

 

„Ich bin für die Unterstützung des Leipziger Diakonissenkrankenhaus bei meinem Herzensprojekt ausgesprochen dankbar“, sagt ORH-Mitgründer Dr. Christopher Wachsmuth. „Alle Förderer können sich sicher sein, dass ihr Einsatz zu 100 Prozent den bedürftigen Kindern in Manila zugute kommt.“

 

Christoph Möllering, Kaufmännischer Geschäftsführer des Leipziger Diako, ergänzt: „Ich kann nur den Hut ziehen für das so nachhaltige Engagement dieser besonderen Initiative. Für unser Haus war und ist es eine Selbstverständlichkeit, diese Mission mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen.“

 

Weitere Informationen zu „Operation Restore Hope e. V.“ inklusive eines Tagebuchs von der aktuellen Mission: www.operationrestorehope.de