Logo: Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig Logo: edia.con gemeinnützige GmbH Logo: Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig
Startseite :: Kontakt :: Schriftgröße A A A
Wir kritisieren die geplante Krankenhausreform und unterstützen die Kampagne der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

» Hier finden Sie mehr Informationen

Suche   
 

Aktuelles

Zertifiziertes Spezialwissen bei Leisten- und Narbenbrüchen

 

 

Leipziger Diakonissenkrankenhaus erhält Status eines Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie

 

 

Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig kann sich über eine besondere fachliche Auszeichnung freuen: Soeben erhielt die zur edia.con-Gruppe gehörende Einrichtung den Status eines "Kompetenzzentrums für Hernienchrurgie", der von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) verliehen wurde. Das Gütesiegel gilt vorerst bis zum Jahr 2020.

 

Grundlage für die Anerkennung als zertifiziertes Hernienzentrum der DGAV ist die Behandlung von mindestens 200 Patienten pro Jahr, die von einem Leisten- oder Narbenbruch betroffen sind. Zudem müssen spezialisierte Operateure im Haus tätig sein und ausgewiesene Sprechstunden für Hernienpatienten angeboten werden. Ein weiteres Kriterium ist, dass alle durchgeführten Operationen in einem bundesweiten Register (Herniamed) dokumentiert werden.

 

Bevor der Status eines DGAV-Kompetenzzentrums verliehen wird, muss die betreffende Einrichtung zudem mindestens ein Jahr lang schon das Siegel "Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) getragen haben. Das Leipziger Diako erfüllt diese Voraussetzung bereits seit 2013. Allein im Jahr 2016 wurden hier 355 Hernienoperationen durchgeführt.

 

"Die soeben erteilte Anerkennung ist ein starker Nachweis für die Qualität und Erfahrung unseres Hauses im Bereich der adäquaten Versorgung von Leistenbrüchen", sagt Dr. Shueb Mussa, der als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie auch das neue Hernienzentrum im Diakonissenkrankenhaus leitet. "Für betroffene Patienten sind solche Zertifikate sicher eine gute Richtschnur, wenn sie nach erfahrenen Behandlungszentren suchen."

 

Die Administration des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie hat Dr. Nils-Torsten Hoedt, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, übernommen.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Telefon: 0341 444-3631

E-Mail:  Hier klicken

 

 

 

Lungenkrebszentrum Leipzig-Nordwest erneut Gütesiegel

 

 

Erfolgreiches Überwachungsaudit der Deutschen Krebsgesellschaft

 

 

Das Lungenkrebszentrum Leipzig wurde erneut auf den Prüfstand gestellt und darf nach intensiver Sichtung durch die Deutsche Krebsgesellschaft weiterhin das Gütesiegel "Zertifiziertes Lungenkrebszentrum" tragen. Die Auszeichnung bescheinigt dem Netzwerk, das federführend vom Klinikum St. Georg und dem Diakonissenkrankenhaus Leipzig geleitet wird, eine Diagnostik und Behandlung auf höchstem Niveau.

 

"Das Überwachungsaudit hat keinerlei Abweichungen ergeben – ein sehr gutes Ergebnis, mit dem wir überaus zufrieden sind. Es spiegelt die sehr gute Entwicklung des Lungenkrebszentrums und die damit einhergehende sehr gute Zusammenarbeit mit dem Diakonissenkrankenhaus wider", betont Dr. Axel Skuballa, Leiter des Zentrums und Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Klinikum St. Georg.

 

"Die Bestätigung des Gütesiegels ist für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Und es ist auch eine gute Nachricht für die Patienten, weil sie sich weiterhin auf eine gut vernetzte Behandlung von ambulanten und stationären Lungenspezialisten verlassen können", ergänzt Dr. Sylvia Gütz, stellvertretende Leiterin des Zentrums und Chefärztin der Kliniken für Pneumologie und Kardiologie am Evangelischen Diakonissenkrankenhaus Leipzig.

 

Das Lungenkrebszentrum Leipzig-Nordwest wurde 2015 vom Klinikum St. Georg und dem Diakonissenkrankenhaus, die über die beiden größten pneumologischen Abteilungen und die bedeutendste Thoraxchirurgie in Leipzig verfügen, ins Leben gerufen. Dem Verbund gehören des Weiteren viele niedergelassenen Lungenfachärzte und Krebsspezialisten an. Zur Diagnostik und speziellen Therapie ist die Strahlen- und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums beteiligt. Intern komplettiert wird die Versorgung durch die Mitarbeit von Psychoonkologen, Sozialarbeitern, Ernährungsberatern, Physio- und Atmungstherapeuten und weiteren klinischen Abteilungen.

 

Weitere Informationen:

www.lungenkrebszentrum-leipzig.de

 

 

 

Qualitätssiegel für Notfallversorgung des Leipziger Diakonissenkrankenhauses

 

 

Erfolgreiche Zertifizierung nach Leitlinien der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) - Vorreiterrolle als erste zertifizierte Notaufnahme im Raum Leipzig

 

 

Die Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses Leipzig erfüllt bei der medizinischen Versorgung von Notfallpatienten nachweislich die höchsten internationalen Standards. So lautet das Ergebnis einer eingehenden Überprüfung nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA). Die Interdisziplinäre Notaufnahme des Diako ist die erste im Leipziger Raum und erst die dritte in den Neuen Bundesländern, die eine solche umfassende Zertifizierung durchgeführt und sich das entsprechende Qualitätssiegel erworben hat.

 

Im Auftrag der DGINA machten sich Auditoren des Zertifizierungsunternehmens DIOcert Mitte Dezember 2017 in der Notaufnahme des Leipziger Diakonissenkrankenhauses ein umfassendes Bild vom eingeführten Qualitätsmanagementsystem und den etablierten Behandlungsprozessen. Dem mündlichen Expertenlob vor Ort folgte nun die schriftliche Bestätigung in Form einer Übersendung des Zertifikates (DGINAZERT) mit beigelegtem ausführlichen Auditbericht. Positiv hervorgehoben werden darin neben der strukturierten Patientenversorgung insbesondere die solide studentische Ausbildung und die konsequente Weiterbildung der Mitarbeiter sowie die umfassende Auswertung aller Behandlungsprozesse. Ebenso wird die eng verzahnte Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und Notärzten gelobt.

 

"Ich bin sehr stolz über diesen besonderen Qualitätsnachweis", freut sich Dr. Robert Stöhr, der als Leitender Oberarzt die Notaufnahme im Leipziger Diako verantwortet. "Die Zertifizierung hat deutlich gezeigt, dass unser Notfallteam fachlich und organisatorisch voll auf der Höhe der Zeit ist und Patienten, die akut auf medizinische Hilfe angewiesen sind, bei uns optimal versorgt werden."

 

Die Interdisziplinäre Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses Leipzig versorgt pro Jahr rund 24.000 erwachsene Notfallpatienten. Sie ist täglich rund um die Uhr im Dienst (Telefon 0341 444-4). Die Behandlung richtet sich stets nach der Dringlichkeit; die Beurteilung erfolgt nach dem so genannten "Manchester Triage-System". Die Diako-Notaufnahme ist mit einem Schockraum, einem aseptischen OP, einem Aufwachraum und insgesamt 13 Überwachungs- und Monitoring-Plätzen ausgestattet.

 

 

Neues Kompetenzzentrum für Gewebespenden im Diako

 

 

Gesellschaft für Transplantationsmedizin Mecklenburg-Vorpommern richtet im Leipziger Diakonissenkrankenhaus neue Entnahmestelle mit regionalem Versorgungsanspruch ein

 

 

Am Leipziger Diakonissenkrankenhaus ist Anfang 2018 ein Kompetenzzentrum für Gewebespenden eröffnet worden. Grundlage dafür ist eine Kooperation mit der Gesellschaft für Transplantationsmedizin Mecklenburg-Vorpommern (GTM-V), die ihren Hauptsitz in Rostock hat. Die neue sächsische Außenstelle soll perspektivisch eine bessere regionale Versorgung mit Gewebetransplantaten ermöglichen.

 

Im Nordosten Deutschlands hat die GTM-V bereits ein enges Netzwerk mit zahlreichen Kliniken aufgebaut. Aus den daraus resultierenden 554 durchgeführten Gewebespenden in 2017 konnte die gemeinnützige Gesellschaft mehr als 2.000 Patienten mit hochwertigen und zum Teil lebensnotwendigen Gewebetransplantaten mittelbar versorgen. Mit dem zur edia.con-Gruppe gehörenden Diakonissenkrankenhaus Leipzig ist der 19. und zugleich erste Kooperationspartner außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs dazugekommen. Im Krankenhaus wurde im Januar 2018 ein neuer Standort für Gewebespenden mit einem eigenen kleinen Expertenteam eingerichtet. Von Leipzig aus soll das Netzwerk im mitteldeutschen Raum nach und nach erweitert werden. Koordiniert werden die Aktivitäten von der Diplom-Biologin Christiane Reis, die über langjährige Erfahrungen im Bereich Gewebespenden verfügt.

 

Aktuell werden pro Jahr in Deutschland rund 10.000 Gewebetransplantationen durchgeführt. Damit liegt die Zahl der verfügbaren Spenden weit unter dem eigentlichen Bedarf von 50.000 Transplantaten. Gewebespenden, zu denen etwa Augenhornhäute, Herzklappen, Knochen oder Blutgefäße gehören, werden in der Regel verstorbenen Patienten entnommen. Eine Entnahme ist nur nach Einwilligung des Patienten oder der Angehörigen möglich, wobei es auch medizinische Gründe geben kann, die eine Spende ausschließen.

 

"Aufgrund einer steigenden Nachfrage von Gewebetransplantaten aus den Transplantationszentren der Region lag es für uns nahe, einen neuen Standort am Diakonissenkrankenhaus Leipzig einzurichten", erläutert Dr. Frank-Peter Nitschke, Ärztlicher Geschäftsführer der Gesellschaft für Transplantationsmedizin Mecklenburg-Vorpommern. "Bei qualitativ hochwertigen Transplantaten geht es auch um eine schnelle Verfügbarkeit und um die Vermeidung unnötiger Transporte. Deshalb wollen wir ab sofort unmittelbar in Mitteldeutschland präsent sein und das Netzwerk auch hier Schritt für Schritt ausbauen."

 

Dr. Olaf Richter, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie des Diakonissenkrankenhauses Leipzig, ergänzt: "Die geschlossene Kooperation ist Ergebnis einer über Jahre engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Mit der Einrichtung eines Standortes für Gewebespenden in unserem Hause möchten wir unseren Beitrag leisten, um die bestehende Versorgungslücke bei Gewebespenden etwas zu schließen."

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Christiane Reis (Koordinatorin für Gewebespende)

Telefon:  0151 11 32 50 92

E-Mail:  christiane.reis@gtm-v.de